Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der U19-Junioren im Radball in Waldrems erlebte das Team der SG Graben mit Nico Scholl und Robin Häußermann ein Turnier mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern – und einem starken Happy End.
In der vom RSV Waldrems organisierten Veranstaltung entwickelte sich hochklassiger Nachwuchssport mit spannenden Zweikämpfen und emotionalen Spielverläufen.
Für Robin Häußermann und Nico Scholl begann das Wochenende allerdings ein wenig holprig.
Der erste Wettkampftag verlief aus Sicht des Grabener/Kieselbronner Duos alles andere als optimal. Drei Partien standen auf dem Spielplan – allesamt gegen vermeintlich schwächere Gegner. Doch die beiden U19-Akteure fanden nur schwer ins Turnier. Abstimmungsprobleme, fehlende Konsequenz im Abschluss und auch etwas Nervosität führten dazu, dass alle drei Spiele verloren gingen.
Damit stand das Team bereits früh unter Druck und musste am Sonntag eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, um die Chance auf eine vordere Platzierung zu wahren.
Und genau diese Reaktion folgte eindrucksvoll. Mit neuer Entschlossenheit und deutlich verbesserter Abstimmung starteten Scholl und Häußermann in den zweiten Turniertag. Vier Spiele standen auf dem Programm – und die Mannschaft entschied alle vier Begegnungen für sich.
Sowohl taktisch als auch spielerisch präsentierte sich das Duo nun konzentriert und durchsetzungsstark. Die Defensive stand stabil, im Angriff wurden die Chancen konsequent genutzt. Mit dieser makellosen Bilanz am Sonntag kämpfte sich das Team noch auf den hervorragenden dritten Platz vor.
Der verdiente Lohn: die Bronzemedaille – und gleichzeitig die Qualifikation für das Viertelfinale zur deutschen Meisterschaft am 8. März 2026 in Bayern, das voraussichtlich in Stein ausgetragen wird.
Nach dem schwierigen ersten Turniertag bewies das Team eindrucksvoll Moral und mentale Stärke. Der dritte Rang unterstreicht nicht nur die sportliche Qualität des Duos, sondern auch ihre positive Entwicklung in dieser U19-Saison. Mit dem starken Sonntag im Rücken darf das Duo Scholl/Häußermann selbstbewusst auf das Viertelfinale blicken – dort will man erneut zeigen, dass mit der SG Graben/Kieselbronn zu rechnen ist.

